Mehrgenerationales Trauma bei Frauen*
26.01.2027 von – Uhr
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den unsichtbaren Spuren von Trauma, die sich über Generationen in Familien weitergeben – besonders bei Frauen*. Wir betrachten, wie körperlich und/ oder Sexuelle Gewalt, Verlust oder Unterdrückung in der Vergangenheit bis heute nachwirken und Muster wie Selbstzweifel oder Bindungsschwierigkeiten prägen.
Durch die enge Bindung zu unseren Eltern sind wir oft unbewusst auch mit den Ängsten und Schmerzen unserer Großeltern und Urgroßeltern verbunden. Traumatische Ereignisse in der Familie hinterlassen Spuren – nicht nur bei den Betroffenen selbst, sondern auch bei ihren Nachkommen. Diese Spuren wirken oft weiter, ohne dass wir es merken und prägen unser Denken und Fühlen.
Fragen im Workshop:
Wie wirkt sich mehrgenerationales Trauma auf Frauen* in der Familie aus?
Was weiß ich über die belastenden Erfahrungen meiner Mutter, Eltern oder Großeltern?
Welche unbewussten Botschaften oder Glaubenssätze wurden weitergegeben – und welche davon richten sich an Frauen*?
Wie finde ich zu einem selbstbestimmten Leben?
Hinweis: Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Seminare ersetzen keine Psychotherapie. Jede Teilnehmende bleibt für sich selbst verantwortlich.
Hinweis: Unter Frauen* verstehe ich Personen, die sich selbst als weiblich definieren. Das Sternchen (*) steht für geschlechtliche Vielfalt jenseits einer strikten Zweigeschlechtlichkeit. Das Seminar richtet den Fokus auf geschlechtsbezogene Grenzverletzungen, die sich gegen Frauen* richten.
Veranstaltungsort
Online
Veranstalter
In Kooperation mit Büro F - Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V.
Büro F - Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V.

