Frauenspezifische Perspektiven auf Trauma
17.06.2027 von – Uhr
Frauenspezifische Perspektiven auf Trauma, deren Folgen
und Bewältigungsstrategien
Frauen* erleben zwei- bis dreimal häufiger zwischenmenschliche Traumen wie sexuelle
Gewalt, Kindesmissbrauch oder häusliche Gewalt – oft mit Posttraumatischen
Belastungsstörungen als Folge. In Deutschland berichten rund 35% der Frauen* ab dem
15. Lebensjahr von körperlicher oder sexueller Gewalt, meist durch (Ex-)Partner.
Das Ausmaß der Traumatisierung hängt nicht nur von Art, Schwere und Häufigkeit der
Erfahrung ab, sondern auch von der anschließenden Verarbeitungsphase. Unverarbeitete
frühe Verletzungen wirken oft in das „Jetzt“ hinein und führen zu Überlebensstrategien,
die im Alltag weiter wirken können.
Themen des Workshops:
Wie entsteht eine Traumatisierung?
Welche Traumasymptome gibt es?
Was sind Überlebensmuster und wie wirken sie?
Welche frauenspezifischen Hilfsangebote existieren?
Hinweis: Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Seminare ersetzen keine Psychotherapie. Jede Teilnehmende bleibt für sich selbst verantwortlich.
Hinweis: Unter Frauen* verstehe ich Personen, die sich selbst als weiblich definieren. Das Sternchen (*) steht für geschlechtliche Vielfalt jenseits einer strikten Zweigeschlechtlichkeit. Das Seminar richtet den Fokus auf geschlechtsbezogene Grenzverletzungen, die sich gegen Frauen* richten.
Veranstaltungsort
Online
Veranstalter
In Kooperation mit Büro F - Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V.
Büro F - Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V.

